rbn

joined 1 year ago
[–] [email protected] 1 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (2 children)

Danke! Ich weiß nicht, vielleicht steht ich auf dem Schlauch, aber das ist aus meiner Sicht jetzt nicht meilenweit entfernt, von dem, was im Artikel steht!?

[–] [email protected] 1 points 2 months ago (4 children)

Magst du bitte mal kurz skizzieren, wie ein knapper Artikel zu dem Thema aus deiner Sicht auszusehen hätte bzw. was die neutrale Kernaussage sein sollte?

"Spahn verstößt gegen geltendes Recht und setzt sich über Gerichtsurteil hinweg" ist aus meiner Sicht zu kurz gegriffen, da sie (so zumindest, was ich bisher gelesen habe) ein juristisches Schlupfloch ausnutzen wollen.

"Dieses Vorgehen ist rechtlich umstritten" könnte man sicher schreiben, ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehren, ich finde aber auch, dass diese Aussage schon implizit enthalten ist, da man ja eben ein Gerichtsurteil zu ignorieren gedenkt.

Was bleibt ist aus meiner Sicht, dass es ein sehr kontroverses Ereignis war, das die Bevölkerung wieder einmal spaltet und dass auch verschiedene Parteien das Vorgehen sehr verschieden bewerten.

[–] [email protected] 8 points 2 months ago* (last edited 2 months ago)

Isn't it pretty common to use radiation to cause random mutations in seeds and then test which of the new properties are desirable and which aren't?

As far as I know that has been done already long before stuff like CRISPR came into the game and which allows you to manipulate the genes in a controlled way.

[–] [email protected] -1 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (6 children)

Wie gesagt, eine Einordnung könnte man sich wünschen, ja. Das ist aus meiner Sicht aber kein Verstoß gegen die journalistische Sorgfaltspflicht o.ä., insbesondere nicht bei einem so knapp zusammengefassten Artikel, wie dem hier verlinken. Das ist eine Tickermeldung aus dem Radioprogramm und kein vollwertiger Artikel. Da steht in aller Kürze drin, was Spahn gesagt hat und was das Gericht geurteilt hat.

Der Vorwurf von "Nachplappern wie ein Papagei" finde ich da ziemlich unangebracht, da das für mich beinhalten würde, dass die Redaktion Spahns Aussage für sich vereinnahmt und als Fakt dargestellt hätte. Hätten sie geschrieben, "die Bevölkerung verliert angesichts solcher Urteile das Vertrauen in die Politik" ist das etwas völlig anderes als "laut Spahn verliere die Bevölkerung durch solche Urteile das Vertrauen in die Politik".

Man hätte vielleicht einen Satz schreiben können, dass die Legislative in Deutschland sich nicht über Gerichtsurteile hinwegsetzen darf und das in unserem Grundgesetz verankert ist o.ä.. Aber wenn man mit einer solchen Einordnung anfängt, sprengt man schnell das Sendezeit-Limit für die Radio-Nachrichten, wenn auch noch über andere Ereignisse berichtet werden soll.

Wenn ihr gerne einen längeren Artikel zum Thema möchtet, so gibt es die ja, auch beim Deutschlandfunk:

Hier kommen die Grünen und Linken zu Wort sowie die Gewerkschaft der Polizei.

https://www.deutschlandfunk.de/union-haelt-an-zurueckweisung-von-asylsuchenden-fest-merz-spielraum-moeglicherweise-eingeschraenkt-100.html

Und hier (Achtung: das ist dann aber ein Kommentar!) wird von einer Autorin das Vorgehen verurteilt:

https://www.deutschlandfunk.de/kommentar-zurueckweisungen-grenze-dobrindt-100.html

Beide Artikel sind aber eben signifikant länger.

[–] [email protected] 15 points 2 months ago

Fürze aufnehmen und den Tontechnikerkollegen als Sprachnachricht schicken. Klassiker.

[–] [email protected] 17 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (1 children)

Ich tippe ja darauf, dass die Unternehmen gar nicht so sehr auf eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit bei ihren Angestellten hoffen, sondern so durch die Hintertür die Gehälter kürzen zu können.

Wenn das neue Soll nicht mehr 40, sondern 50 Stunden sind, bekommen diejenigen, die weiter 40 arbeiten möchten eben nur noch 80% Gehalt. Sie machen ja jetzt schließlich Teilzeit.

[–] [email protected] -3 points 2 months ago (12 children)

Ich teile die Meinung von Herrn Spahn auch nicht, aber an dem verlinkten Artikel ist aus meiner Sicht journalistisch nichts auszusetzen. Der gesamte Artikel ist als passive Rede formuliert. Spahn sagt... etwas sei... usw.

Hier wird nichts beschönigt, verherrlicht, ausgeschmückt oder fälschlicherweise als Fakt dargestellt, sondern lediglich wiedergegeben, was er gesagt hat. Und im Gegensatz zu einigen FDP-Politikern aktuell, kann man seine Meinung jetzt auch nicht als irrelevant abtun.

Eine Einordnung oder Bewertung dessen könnte man sich zwar wünschen, das wäre dann aus meiner Sicht aber eher ein Kommentar.

[–] [email protected] 1 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (1 children)

Zu Zahnärzten speziell kann ich jetzt nicht viel sagen, aber allgemein Facharzttermine haben hier als Kassenpatient oft Wartezeiten von mehreren Monaten, auch wenn man kein neuer Patient ist. Für Hautkrebsvorsorge, Orthopädie, HNO-Untersuchung, Radiologie etc. wartet man hier oft so lange, dass die Symptome schon völlig andere sind (im besten Fall von alleine weg, im schlechtesten deutlich verschlimmert). Als Privatpatient kann man dagegen oft in denselben Praxen am selben Tag oder zumindest in derselben Woche vorbeikommen. Viele Ärzte zudem auch reine Privatpraxen, wo man als GKV-Patient nur als Selbstzahler untersucht wird. Kann man auch schön sehen, wenn man mal online nach einem freien Termin über Doctolib sucht. Da wird aus "morgen" schnell mal September, wenn man auf Kasse umstellt.

Ich kenne mich mit dem Rechtsrahmen da nicht aus, aber ich wäre angesichts der Verbreitung dieser Vergabepraxis schon sehr überrascht, wenn das nicht erlaubt sei.

[–] [email protected] 2 points 2 months ago (1 children)

I don't think that there are many categories of things were you can objectively define one 'best'. There are so many different attributes and people tend to have totally different requirements when it comes to a buying decision.

E.g. in terms of EVs it could be range, charging speed, form factor of the car, price, infotainment, warranty conditions, ability to tow trailers, efficiency, ethical factors etc.

Personally, I drive a used Hyundai Ioniq 6 and think it's a pretty solid car overall which doesn't make it the perfect choice for everyone.

[–] [email protected] 1 points 2 months ago (3 children)

Müsste man denke nicht einmal. In dem Moment, wenn alle Personen gleichermaßen bemessen am Einkommen in die GKV einzahlen, sollte es doch egal sein, ob sich der/die ein oder andere noch mit privaten Zusatzversicherungen eindecken möchte.

Aus Finanzierungssicht ist das sicher richtig.

Ich würde mir aber eigentlich wünschen, dass das Zwei-Klassensystem abgeschafft und nach medizinischer Notwendigkeit statt dem Geldbeutel des Patienten priorisiert würde. Bundestagsabgeordnete, Krankenhausmanager, Ärzte und ähnliche Entscheidungeträger (m/w/d) sollten unter möglichst ähnlichen Bedingungen behandelt werden und genauso lange auf Termine warten müssen wie der "Pöbel". Würde mir einen gewissen Erziehungseffekt hin zu einer besseren Gesamtversorgung für alle erhoffen.

[–] [email protected] 1 points 2 months ago

Das ist ungerecht, dreh es wie du willst.

Ich bin deiner Meinung, kann aber auch die Gegenseite nachvollziehen. In unserer Gesellschaft wird hier mit zweierlei Maß gemessen. Bei der Gesundheitsversorgung bekommen alle gesetzlich Versicherten die gleiche Leistung, zahlen dafür aber unterschiedlich viel. Das kann man durchaus auch als ungerecht ansehen.

Bei anderen Grundbedürfnissen (Miete, Lebensmittel usw.) ist es schließlich auch nicht so, dass alle Preise mit dem Einkommen skalieren. Auch darüber kann man durchaus streiten, keine Frage.

Dass es aber objektiv und indiskutabel ungerecht ist, eine Beitragsbemessungsgrenze in einem Solidarsystem zu haben, sehe ich nicht so. Das ist kein Fakt, sondern eine Meinung. Die ich persönlich zwar teile, aber eben viele andere nicht.

[–] [email protected] 18 points 2 months ago

Also, it's the reason why she didn't wear too much.

I'm sure that's the reason the devs had for this decision.

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